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Die St. Josef – Schule in Calcutta/Indien 2026
(Hilfe für die Ärmsten der Armen, die Kinder und deren Familien in einem der ärmsten Slums in Calcutta)
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Liebe Freunde der Slumschule in Kalkutta
im Januar 2026 durfte ich für wenige Wochen in Calcutta sein, um den Ärmsten der Armen zu dienen, um ihnen durch Eure Güte und Liebe, Hoffnung und Zuversicht zu schenken. Seit langem war ich wieder einmal im indischen Winter in Calcutta. Tagsüber hatte es dort ca. 22 Grad und nachts 14 Grad. Für die Kinder war dies sehr kalt in ihrem Empfinden. Das Hilfsprojekt hat weiterhin gute Fortschritte gemacht, sodass immer mehr Kinder nun eine Zukunftsperspektive haben und somit nicht der Ausbeutung und Unterdrückung unterworfen sind. Schaut Euch bitte unter Aktuelles das Video an: Früchte der Bildung.
Es war meine 37. Reise nach Calcutta. Für mich war die Zeit dort, wie immer, sehr besonders und tief ergreifend. Wir können immer mehr die Früchte unserer 29-jährigen Arbeit sehen.
Der Erwerb des 4. Stockes, welcher uns letztes Jahr im Oktober zugesichert wurde, zieht sich leider in die Länge. Insgesamt gehört der 4.Stock drei Brüdern. Mit zweien sind wir einig, mit dem dritten Bruder sind die Verhandlungen leider noch im Gange. Sobald hier Klarheit herrscht, werdet Ihr auf der Homepage informiert. Mit dem Erwerb des 4. Stockes können wir die Schule und die Klassen weiter ausbauen und somit noch mehr Kindern den Zugang zu echten Zukunftsaussichten ermöglichen. Aktuell haben wir 228 Schulkinder und 72 Jugendliche in der Computerschule. Dauerhaft können wir 250 Kinder beschulen, sowie ca. 70 in der Computerschule. Es ist nicht unser Ziel, stark in der Quantität zu wachsen, sondern weiter in der Qualität.
Kinder, welche grausam ausgebeutet wurden, machen sich in unserer Schule auf einen langen Weg, den Bildungsweg. Viele haben es geschafft, dem Teufelskreis der Armut zu entrinnen: „Bildung ist der sicherste und kürzeste Weg aus der Armut.“ (Marcus Pohl)
Auf dem Bild rechts, könnt ihr unsere Schulleiterin Mrs. Priti Joseph sehen und ein Kind, welches sich über die tgl. Mahlzeit in der Schule freut.


Wir haben -dank Eurer großen Spendenbereitschaft- in Deutschland und in der Schweiz dieses Jahr wieder sehr viel Hilfe auf den Weg gebracht. Zu den laufenden Kosten von 125.000 CHF/Euro für den Schulbetrieb im Jahr, konnten wir zusätzlich 30.000 CHF/Euro für medizinische Hilfe und Nothilfe und zur Verbesserung der Lebensbedingungen durch den Bau von Toiletten, kleinen Häusern (14 Quadratmeter mit Toilette), Dachreparaturen im Slum, Reparaturen zum Schutz vor dem eintretenden Monsunregen, verwenden. Die Eltern der Kinder gehen ihren einfachen Arbeiten unter Ausbeutung nach. Wie z.B. Rikshaw fahren, Tontöpfe machen, in Fabriken arbeiten, Lasten tragen als Kulliträger, etc. Sie erhalten hier bei einer 6-Tage- Woche 30.00 CHF/Euro Monatslohn.
Wir haben seit Januar versucht, das Leben des knapp dreijährigen Avinash zu retten. Diagnose: Osteosarkom. Der li. Unterschenkel musste amputiert werden. 16 Chemotherapien, auch Radiotherapie. Er hatte einen sehr schweren Verlauf und schloss am 1. August für immer seine Augen auf dieser Welt. Danke für all die Unterstützung!

Bildung ist der sicherste und kürzeste Weg aus der Armut
Unsere Schule kann nur 228 Kinder aufnehmen. Es ist ein Tropfen im Ozean der riesigen Armut. Aber es ist ein Tropfen, der viel Hoffnung und Liebe schenkt. Großartig, was in den Kindern steckt. Schön, dass sie ihren Geist entfalten dürfen.
St. Josef-Schule
Wir freuen uns, dass wir die Möglichkeit haben, Kindern durch die Grund- und Mittelschule bis Klasse 7, sowie einer Vorschulklasse, eine Basis an Bildung geben zu können. Ab 2028 werden wir mir der 8. Klasse starten.

Nach der Mittelschule versuchen wir, die Kinder auf fortführende Schulen zu schicken. Wir finanzieren durch die Hilfe der Freunde der Schule unter anderem die Schul- und Büchergebühren. Wir begleiten sie bis zum Ende der Berufsausbildung.
In Indien kostet die Schule normalerweise Geld, sodass den Ärmsten der Armen der Weg zur Bildung und zu einem menschenwürdigen Leben verbaut bleibt. Ohne Bildung bleibt ihnen nur ein Leben in Unterdrückung und Ausbeutung. Unsere Schule hingegen ist kostenlos. Die Schüler bekommen hier alle Lehrmittel wie Bücher, Schreibwaren etc. gestellt. Zudem werden alle Schüler und bei Bedarf deren Familien medizinisch grundversorgt. Ein armer Familienvater verdient im Monat zirka 30.00 CHF/Euro. Das Geld reicht aber nicht einmal für das tägliche Brot. Ein Kilo Reis kostet derzeit 45 bis 50 Rappen/Cent, ein Liter Milch 35 Rappen/Cent und ein Kilo Fleisch 2-4 CHF/Euro.
Im September 2026 wurden die neuen Räumlichkeiten für unsere kleinen Kinder im Hochpaterre eröffnet. Diesen Raum konnten wir im Gebäude noch erwerben und renovieren. Ein Segen für die Vorschulklasse.


Unser Projekt „Die St. Josef- Schule“ liegt in einem der größten Slumgebiete in Calcutta, in Howrah-Pilkhana. Dort leben zigtausende Menschen in Slumhütten und in völlig verwahrlosten und zum Teil auch illegal hochgezogenen Häusern. Eine Hütte misst etwa sechs bis acht Quadratmeter und beherbergt sechs bis zehn Personen. Vielfach gibt es für 100 Menschen nur eine Toilette und einen Wasserhahn. Der Monsun, der von Mitte Juni bis Mitte September dauert, bringt Stuhlgang, Urin, tote Tiere und Ratten über die offene Kanalisation in die erbärmlichen Hütten und Eingangsbereiche der illegalen Hochhäuser.
Die Kinder unserer Schule leben alle in Slumhütten aus Lehm, Blech, Unrat und verschiedenen Abfällen oder in einem dieser völlig verwahrlosten Hochhäuser.


Abishek, den wir seit Jahren betreuen und lieben leidet sehr unter der Erkrankung Plexiformneurofibromatose. Medizinisch wurde in den letzten Jahren mit Eurer Hilfe alles für den mittlerweile 18- jährigen Jungen versucht.
Er konnte nicht mehr gehen, nur noch 15 sec. sitzen. In Calcutta haben wir uns entschieden, nun einen anderen Weg zu gehen, da die gesamte Schulmedizin nicht helfen konnte. Er liebt Hunde. Wir haben uns entschieden, ihm einen Hund zu schenken. Seine Geschwister gehen mit ihm Gassi. Der Hund heisst Sweety. Abishek kann wieder frei sitzen und in der Wohnung gehen und auch selbst Treppen steigen.
Ist das nicht wunderbar!
Ein leerer Magen hat keine Ohren
Hungrige Kinder können nicht konzentriert lernen. Also bekommen sie bei uns von Montag bis Samstag eine warme, vollwertige und nahrhafte Mahlzeit. Mittlerweile fördern wir 190 Familien mit Nahrungsrationen. Von dieser Hilfe profitieren über 850 Menschen. Sie bekommen regelmässig einen „Esskorb“ mit 3-5 Kilogramm Reis, etwa einem Kilogramm Dall (Linsen), 3-5 Eiern, 1-2 Kilogramm Kartoffeln und manchmal auch Waschseife zum Wäsche waschen, sowie Öl zum Kochen. Für diese Familienhilfe benötigen wir im Jahr mehr als 20,8 Tonnen Reis, 1,6 Tonnen Dall, 3,2 Tonnen Kartoffeln, 27.000 Eier, etwa 700 Kilogramm Waschseife und mehrere 100 Liter Öl. Unsere Schulkinder kommen überwiegend aus diesen Familien. Für diese Familienhilfe benötigen wir pro Familie 10.00 CHF/Euro im Monat.

Kinder im Slum haben nicht das Nötigste zum Essen
Leider konnten wir mehrere Monate nicht für die armen Kinder in der Schule kochen. Gasflaschen sind aufgrund des Irankrieges derart knapp, dass es für uns bis im Sommer keine Möglichkeit gab, diese zu beschaffen. Mittlerweile haben wir Wege gefunden, aber leider zum dreifachen Preis.
Die Armen im Slum haben es noch schwerer als zuvor. Durch die Energieknappheit und die gestiegenen Transportkosten sind Lebensmittel deutlich teurer. Schlimm, welche Folgen dieser Krieg am Persischen Golf für so viele Menschen hat. Leider haben sie in dieser Welt kaum eine Stimme. Wir versuchten bestmöglich, sie mit Trockennahrungsmitteln zu unterstützen.
Unser kleiner Dienst für die 228 Kinder benötigt natürlich finanzielle Mittel. Für die Schulbildung, inklusive Essen und medizinische Versorgung der Kinder benötigen wir nur 20.00 Euro/CHF pro Kind im Monat. Mit diesen „geringen“ Mitteln können wir jedoch sehr viel bewirken. Uns ist bewusst, dass wir nur ein kleiner Tropfen im Ozean der Armut sind.
Dennoch werden wir nicht müde, weiter für die von Leid und Elend gekennzeichneten Kinder und deren Familien einzustehen. Das private Hilfsprojekt, welches ich mit der indischen Schulleiterin Veronica Jose 1996/1997 mitbegründen durfte und 2019 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde, wäre ohne die große Unterstützung von Menschen guten Willens, sowie meiner Frau und Familie nicht möglich. Es kommen 100% der Gelder an. Es gibt keine Verwaltungskosten für die Spender, denn diese trage ich als Initiator immer selbst. Mehr erfahrt Ihr unter www.calcutta-schule.de.
Mit diesem wunderschönen Bild von den Schulkindern beim Jahresausflug, welche unendlich dankbar sind für die Bildung, die es ihnen ermöglichen wird, ein menschenwürdiges Leben zu leben, nehme ich Euch alle herzlich in die Arme.

Gerne gebe ich euch in diesem PDF einen Einblick in die Ausgaben des Jahres 2026:
zu den Ausgaben 2026
Wir wünschen Euch nun einen besinnlichen Advent, gnadenreiche Weihnachten und Gottes Segen für das neue Jahr 2027 im Frieden und bei guter Gesundheit. Ich selbst fliege am 11.03.27 wieder nach Calcutta, zum 38. Mal.
Familie Marcus Pohl
In den Linden 15
D-78359 Orsingen
Telefon: 07774/922897
Mobile: +41 79 346 18 67
E-Mail: pohl-marcus@web.de

Spenden
Alle, die in Deutschland KEINE Spendenbescheinigung möchten, bitte ich,
nachstehendes Konto zu verwenden:
Marcus Pohl
Sparkasse Konstanz, Kennwort: Schule
BLZ: 690 500 01, Konto-Nummer: 459859
IBAN: DE19 6905 0001 0000 4598 59
Swift-BIC: SOLADES1KNZ
Alle, die in der Schweiz eine Spendenbescheinigung möchten, bitte ich, nachstehendes Konto zu verwenden:
Förderverein St. Josef-Schule Calcutta
Schaffhauser Kantonalbank
Konto-Nummer: 820.811-2 101
IBAN: CH55 0078 2008 2081 1210 1
BC 782 / BIC SHKBCH2S
Pestalozzistrasse 2, 8200 Schaffhausen
Alle, die in Deutschland eine Spendenbescheinigung möchten, bitte ich, nachstehendes Konto zu verwenden:
Konto: Römisch Katholische Kirchengemeinde Konstanz Altstadt
Kto.: 92684 bei der Sparkasse Bodensee
Verwendungszweck: Schule Kalkutta
IBAN: DE53 6905 0001 0000 0926 84
BLZ der Sparkasse Bodensee ist 69050001
Alle Menschen in der Schweiz können nun auch über TWINT spenden, falls sie das
möchten.

