Aktuelle Informationen unseres Projektes
19. Januar 2021 - Zur aktuellen Situation

Liebe Freunde der St. Josefschule Calcutta

Die Situation in Calcutta/Indien hat sich nicht verbessert. Zwar ist in Indien noch keine zweite Welle angekommen, jedoch sind immer noch alle Schulen geschlossen. Sie bleiben wohl bis Juni geschlossen, so die Regierung (das sind dann 15 Monate!). Wir haben alle Kinder 1x Woche bei uns in der Schule zu Einzelunterricht bei den Fachlehrern für eine kurze Sequenz und für Wochenhausaufgaben besprechen und mitgeben.

Die Menschen haben kaum Arbeit, da viele Fabriken, Geschäfte zu sind. Auch hier ist das öffentliche Leben stark runtergefahren. Die Menschen, die eh schon verzweifelt arm sind, sind nun weiterhin bitter verzweifelt arm und haben noch ein Einkommen im Durchschnitt von 15 CHF im Monat. Wir geben aktuell 1200 Lebensmittelpakete im Monat aus mit Reis, Linsen, Eier, Zwiebeln, Kartoffeln, Salz, Zucker, Tee, Öl und Waschseife für die Kleidung und Orangen.

Für die Monate Jan-April geben wir zusätzlich ca. 8000 CHF (7000 Euro) im Monat dafür aus, weil die Kinder und deren Eltern sonst nicht überleben würden: «Hungersnot und Armut kennt keine Quarantäne» (Marcus Pohl)

Bisher ist keines der Schulkinder gestorben. Unser Ziel ist es natürlich, sobald die Pandemie es ermöglicht und der indische Staat es uns erlaubt, die Schule zu öffnen. Im Slum gibt es viele Todefälle bzgl. Covid 19. Sehr viele junge Väter sind gestorben und haben verzweifelte Witwen und hungernde Kinder hinterlassen. Auch die Suizidrate im Slum ist stark gestiegen, da viele nicht mehr ein noch aus wissen. Von der Schule ist niemand betroffen. Wir haben unsere Hilfe ausgedehnt für ca. 3000 bitter verzweifelte Menschen im Moment. «Wir wissen, wir sind nur ein Tropfen im Ozean der Armut, wäre dieser nicht da, würde man Ihn vermissen»(Mutter Teresa)

Die Lehrer sind täglich im Slum unterwegs um nach den Kindern zu schauen. Wir beherzigen das Wort von Mutter Teresa, welche sagte. «Die Armen sind nicht dazu da, dass Sie uns finden, sondern dass wir sie finden».

Ich habe immer noch die Hoffnung, dass wir den Kindern helfen können für eine menschenwürdige Zukunft.

Liebe Grüsse und lieben Dank für euer grosses Engagement

Marcus



11. Januar 2021 - Antwort vom Generalkonsul auf die Anfrage von Marcus Pohl

Sehr geehrter Herr Pohl,

vielen Dank für Ihre mail und Ihr jahrelanges Engagement.

Einreise nach Indien bleibt derzeit weiter schwierig. Und die Zahlen in Europa sind derzeit deutlich schlechter als hier, was die Bereitschaft indischer Stellen zur Visaerteilung nachvollziehbar weiter reduziert. Sie müssten sehr konkret darlegen warum Ihre persönliche Anwesenheit jetzt absolut notwendig ist und die „Fernsteuerung“ nicht mehr funktioniert. Selbst dann halte ich es eher für unwahrscheinlich, dass es zu einer kurzfristigen Visaerteilung kommt. Ein entsprechender Visumsantrag wäre dann im üblichen Verfahren zu stellen, wobei eine vorherige Anfrage bei dem für Sie örtlich zuständigen indischen Konsulat vielleicht empfehlenswert wäre.
M.E. dürfte dabei auch in coronafreien Zeiten strenggenommen eine Reise per Touristenvisum nicht zulässig sein, da Sie ja gerade nicht-touristische Aufgaben wahrnehmen wollen.

Bei aller Wertschätzung Ihres ehrenamtlichen Engagements fällt es aber leider nicht unter die strikten Voraussetzungen, die für die Erteilung eines amtlichen Passes (Diplomaten- oder Dienstpass) erfüllt sein müssen.

Es tut mir leid, dass ich Ihnen also in dieser Frage wohl nicht viel weiterhelfen kann.

Beste Grüße

Manfred Auster
Generalkonsul
Kalkutta



9. Januar 2021 - Anfrage von Marcus Pohl an den neuen Generalkonsul des auswärtigen Amtes

Zuerst möchte ich Ihnen gratulieren zu der wunderbaren Aufgabe. Ich hatte Ihren Vorgänger Herr Dr. Michael Feiner gekannt, welcher mehrfach unser Hilfsprojekt in Calcutta besucht hat. Im Frühjahr nach Beginn der Pandemie musste Herr Feiner, mit dem ich im E-Mail-Kontakt stand, gesundheitsbedingt Calcutta verlassen. Ich konnte weder im April, noch im September 2020 zum Hilfsprojekt, welches dieses Jahr 25 Jahre jung wird.

Die Bundesregierung zeichnete mein Engagement 2019 mit dem Bundesverdienstkreuz aus. Ich müsste sehr dringend zum Hilfsprojekt, kann aber mit einem Touristenvisum nicht einreisen. Herr Feiner sagte mir damals, als ich ihn fragte, ob es die Möglichkeit nach einem diplomatischen Pass oder einem anderen Visum gäbe, welches mich zur Einreise legitimiert, dass er für mich nichts tun könne, da er nicht mehr vor Ort ist. Ich lege nun mein Hoffnung ganz in Sie. Können Sie mir irgendwie helfen, dass ich einreisen kann?

In unserer Schule sind 217 Slumkinder und wir unterstützen momentan monatlich 3000 Menschen mit Nahrungsmitteln, welche total verzweifeln infolge von Hunger. Die meisten Familienväter- und mütter der Kinder haben keine oder fast keine Arbeit mehr infolge der Coronakrise.

Herzliche Grüsse
Marcus Pohl



14. Oktober 2020 - Antwort auf die E-Mail von Marcus Pohl vom 21. September 2020 an den Bundespräsidenten

Zum Antwortschreiben

Herzliche Grüsse
Marcus Pohl



22. September 2020 - Die Lage in Indien ist dramatisch – Marcus Pohl hat keine Einreisemöglichkeit für Ende September

Leider kann Marcus Pohl den bereits einmal verschoben Flug im April nun auch nicht wie geplant im September antreten. Indien hat alle kommerziellen Flugverbindungen bis auf weiteres ausgesetzt und die Gültigkeit der Visa ausser Kraft gesetzt. Dies nun schon seit 6 Monaten. Marcus Pohl telefoniert täglich 1-3 mal und ist auch über andere Kanäle in Kontakt mit Calcutta, sodass immer eine gute Betreuung der Schulleitung vor Ort möglich ist – wobei dies nur bedingt die reale Präsenz ersetzen kann.

In Indien ist die Lage extrem bedrückend: Über 5.1 Millionen Inderinnen und Inder haben sich mit Covid-19 angesteckt und täglich infizieren sich zig-tausende neu. Schon vor der massiven Ausbreitung des Corona-Virus in Calcutta war die Situation für die vielen Bewohner der Slums und Ghettos dramatisch; Die Bevölkerung, wie auch die Eltern unserer Schulkinder lebt dicht gedrängt, ohne Anschluss an Elektrizität, Trinkwasser und Müllentsorgung. Viele Menschen sind stark unterernährt und leiden an Tuberkulose oder anderen Erkrankungen. Nun nimmt dort eine humanitäre Katastrophe ihren Lauf, deren Ende noch nicht absehbar ist, und Hungersnot und Hungertod sind die Folge. Die Folgen der staatlich verhängten Ausgangssperre, das die Ausbreitung des Virus verhindern sollte, hat Millionen Tagelöhner in existenzielle Not gebracht. In dieser schlimmen Situation hat im Juni auch noch Zyklon Amphan ganze Landstriche unter Wasser gesetzt, Ernten vernichtet und 110000 Unterkünfte zerstört.

Wir helfen aktuell stark mit Nahrungsmittelpaketen – ohne die Hilfe können unsere Schulkinder und deren Familien nicht überleben und die bisher ermöglichte Schulbildung würde keine Früchte hervorbringen

«Bildung ist der sicherste und kürzeste Weg aus der Armut» (Marcus Pohl)

Die Schulkinder kommen jede Woche einzeln mit einem Elternteil zu ihren Fachlehren um dort die Wochenhausaufgaben und Korrekturen zu besprechen

Abertausende Familien, wie auch unsere 217 Familien der Schule, die sonst sprichwörtlich von der Hand in den Mund leben, sind seit Monaten ohne Einkommen, und sie dürfen ihre ärmlichen Behausungen kaum verlassen. „Bevor wir an Covid-19 sterben, sterben wir an Hunger“, sagen die Menschen. Diesem Szenario versuchen wir mit einem umfassenden Nothilfeprogramm vorzubeugen und verteilen Essensrationen an die Familien der Schule und darüber hinaus, da wir unsere Mitmenschen nicht verhungern sehen können und wollen! Viele Slumbewohner, haben durch die Ausgangssperre ihre Jobs verloren und wissen nicht, wie sie sich und ihre Familien ernähren sollen. Aktuell geben wir im Monat 1.200 Lebensmittelpakete aus. Dafür benötigen wir pro Lebensmittelpaket ca. 5 Euro, oder 5.50 CHF.

«Wir wissen, wir sind nur ein Tropfen im Ozean der Armut, wäre dieser nicht da, würde man Ihn vermissen» (Mutter Teresa)

Herzliche Grüsse
Marcus Pohl













7. September 2020 - Aktuelle Situation in Calcutta im Zeichen der Pandemie und nach dem Zyclon Amphan

Der Flug Ende September von Marcus Pohl nach Calcutta ist noch ungewiss, aufgrund des Einreiseverbotes in Indien

Die Covid 19 Zahlen steigen massiv. Das Gesundheitssystem ist überlastet und überfordert. Es sind schon deutlich mehr als 4.2 Mio. erkrankt. Landesweit sind immer noch alle Schulen geschlossen.

Für die Ärmsten der Armen entwickelt sich eine humanitäre Katastrophe von riesigem Ausmass. Zum einen die echte Bedrohung durch Covid 19 und zum Anderen eine verzweifelte Armut und steigende Hungersnot und Tod. Die Folgen der Coronapandemie sind für die Armen viel schlimmer, als das Virus. Sie haben gar nichts mehr. Sie haben kein Einkommen mehr, welches bei 30 Euro im Monat, sowieso schon dramatisch war. Der Zyclon Amphan am 20. Mai 2020, welcher 110.000 Häuser in Calcutta und Umgebung zerstörte und in dieser Nacht 400 Liter Regen auf den Quadratmeter brachte, hat die Situation sehr verschlechtert. Es gibt massive Ernteausfälle und dadurch stark steigende Preise.

Wir haben trotz des erneut geltenden regionalen Lockdowns in vereinzelten Städten und Bezirken, wie auch Howrah- Calcutta Wege gefunden für die uns anvertrauten 217 Kinder und deren Familien Sie mit Grundnahrungsmitteln und Öl zum Kochen zu versorgen. Natürlich leisten wir darüber hinaus auch Nothilfe für viele weitere Menschen, welche sonst an Folgen von Hunger sterben würden. Aktuell haben wir die Nahrungsmittelhilfe verdreifacht, da die Familien sonst nicht überleben würden. Momentan unterstützen wir 3000 Menschen pro Woche mit lebenswichtigen Nahrungsmitteln. Auch wenn dies nur ein Tropfen ist, es ist einer für Sie. Mit der Schulleitung habe ich täglich Kontakt, manchmal auch mehrfach täglich. Sie benötigen auch viel an Trost, geistigem Beistand und einfach dass jemand ihren Sorgen zuhört, die so unvorstellbar gross sind, dass sie das menschlich Aushaltbare bei weitem Übersteigen.

In Calcutta erkranken zurzeit täglich mehr als 4000 Menschen bei einer katastrophalen medizinischen Versorgung. Der indische Staat gibt zwar auch Reis aus für Arme, aber nur wenn sie eine Rationskarte haben. Das Problem ist auch, dass Reis alleine nichts nützt, wenn man ihn nicht kochen kann. Das machen wir natürlich anders.

Wir alle hoffen, dass wir unter Auflagen, wie alle anderen Schulen in Indien, die Schule wieder öffnen können. Es ist geplant, dass ich am 28. September 2020 nach Calcutta gehen kann. Ob der Flug stattfinden kann ist sehr ungewiss. Stand heute am 07. September 2020 ist, dass der indische Luftraum für Ausländer bis auf weiters gesperrt bleibt. Am 21. September wird es definitiv klar sein, ob es geht, oder nicht.

Momentan ist das erste Ziel, die Kinder und deren Familien beim Überleben zu helfen, sonst hat die Schulbildung, die wir Ihnen bisher schenkten und auch in Zukunft schenken wollen, keinen Sinn. Die Produktionsstätte der Schneiderei mit dem neuen Modelabel JOSMAR konnte aufgrund Covid 19 und des Lockdown nicht wie geplant eröffnet werden. Arbeiten laufen nun aber wieder auf Hochtouren und wir sind in ca. 4 bis 6 Wochen soweit.

Herzliche Grüsse und herzlichen Dank für jede Unterstützung
Marcus Pohl


22. Juli 2020 - Update zur aktuellen Situation in Calcutta

Liebe Freunde der Ärmsten der Armen,
leider hat die Pandemie viele Länder im Griff, wie auch Indien. Der nahezu dreimonatige Lockdown ist zu Ende. Die Covid 19 Zahlen steigen massiv. Das Gesundheitssystem ist überlastet und überfordert. Es sind schon deutlich mehr als 1.2 Mio. erkrankt. Landesweit sind immer noch alle Schulen geschlossen.
Für die Ärmsten der Armen ist es eine humanitäre Katastrophe. Zum einen die echte Bedrohung durch den Coronavirus und zum Anderen verzweifelte Armut und Hungersnot und Tod.

Wir haben trotz des erneut geltenden regionalen Lockdowns in vereinzelten Städten und Bezirken, wie auch Howrah- Calcutta Wege gefunden für die uns anvertrauten 217 Kinder und deren Familien Sie mit Grundnahrungsmitteln und Öl zum Kochen zu versorgen. Natürlich leisten wir darüber hinaus auch Nothilfe für viele weitere Menschen, welche sonst an Folgen von Hunger sterben würden.
Der indische Staat gibt zwar auch Reis aus für Arme, aber nur wenn sie eine Rationskarte haben. Das Problem ist auch, dass Reis alleine nichts nützt, wenn man ihn nicht kochen kann. Das machen wir natürlich anders.

Wir alle hoffen, dass wir unter Auflagen, wie alle anderen Schulen in Indien, im September 2020 die Schule wieder öffnen können. Sobald Klarheit besteht, werde ich zeitnah informieren. Es ist geplant, dass ich am 28.9.20 nach Calcutta gehen kann.

Herzliche Grüsse
Marcus Pohl







12. Juli 2020 - Brief an den Botschafter der BRD in Calcutta

Sehr geehrter Herr Dr. Feiner,
ich habe schon mehrfach versucht Sie zu kontaktieren, leider ohne Erfolg.
Hoffe diese Nachricht erreicht Sie bei guter Gesundheit.
Wie Sie selbst schon erlebt haben, bin ich mit grosser Leidenschaft in Howrah- Pilkhana für die Ärmsten der Armen tätig.
Die Begegnung und das sich Einlassen im Dienst an den Armen haben mich tief beeindruckt.
Ich habe eine grosse Bitte an Sie.
Vor 24 Jahren habe ich dieses Hilfsprojekt in Calcutta mitbegründet für die Ärmsten der Armen.
War nun schon 31x dort, insgesamt mehr als 2 Jahre meines Lebens.
Letztes Jahr wurde mein Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Ich sage dies nur, dass sie sehen, dass es sich hier um eine seriöse Anfrage handelt.
Weltweit hält uns die Pandemie in Atem, ebenso in Indien. Im April war es aufgrund der internationalen Bestimmungen unmöglich nach Indien zu reisen. Momentan gibt es eine leichte Lockerung, aber nur für Personen mit einem diplomatischen Status. Für das Hilfsprojekt und für hunderte von Slumkindern und deren Familien ist es überlebenswichtig, dass ich im September nach Calcutta kommen kann.
Können Sie hier etwas für mich tun?
Wäre es möglich mir für einige Wochen einen diplomatischen Status zu gewähren, einen diplomatischen Pass zu erhalten.
Ich bitte Sie dies mit Vertretern der Bundesregierung zu klären, ob diese Sonderregelung möglich wäre.

Hochachtungsvoll
Marcus Pohl


4. Juni 2020 - Nahrungsmittelausgabe

Liebe Freunde der Armen,
Nachdem das Wasser des verheerenden Zyklons vom 20. Mai 2020 zurückgeht, dürfen wir nun im Slum unter strengen Covid-19-Sicherheitsauflagen wieder Nahrungsmittel ausgeben und damit die Familien der Schulkinder unterstützen.
Voraussichtlich sieht der indische Staat für Juli 2020 die Wiedereröffnung der Schulen vor.

Video von der Nahrungsmittelausgabe

Herzliche Grüsse
Marcus Pohl


22. Mai 2020 - Radiomunot Beitrag zum Zyklon in Indien

Ich habe mit Radiomunot über die Situation nach dem Zyklon Amphan in Indien gesprochen.



Liebe Grüsse
Marcus Pohl


21. Mai 2020 - Zyklon in Indien

Liebe Freunde der St. Josefschule,
neben der Covid19-Pandemie, ist nun ein verheerender Zyklon mit zerstörerischer Kraft über Westbengalen und Bangladesch hinweggefegt.
In Calcutta sind mehr als 5000 Häuser zerstört worden. Die Ärmsten der Armen haben vielfach kein Dach mehr über dem Kopf. Bisher ist uns uns bei mehr als 15 Familien unserer Schule bekannt, dass ihr Zuhause zerstört wurde.
Das Wasser, das in den Slums teilweise mit allem Unrat und Exkrementen bis 1.20m hoch steht, bringt nun weitere Probleme mit sich.

Danke, dass Ihr die Menschen nicht vergesst.

Ich möchte euch einen Zusammenschnitt von Videos des Cyclons zeigen:
Zum Video

Herzlich Euer
Marcus Pohl


30. April 2020 - Essensausgabe mit sozialer Distanz

Gerne zeigen ich euch Fotos, die heute morgen bei der Essensausgabe, die den Armen das Überleben sichert, gemacht wurden.
Ausserdem erhalten die Kinder regelmässig schriftliche Wochen-Hausaufgaben, um ihre Zukunft zu sichern. Die Lehrer sind alle sehr engagiert.

Danke allen für die Hilfe!











Herzliche Grüsse
Marcus Pohl




Liebe Grüsse
Marcus Pohl


1. April 2020 - Interview mit Radiomunot

Ich habe Radiomunot per Sprachnachrichten ein Update zur Situation in Indien gegeben.
In den Nachrichten spreche ich darüber, wie wir weiterhin sicherstellen, dass die Ärmsten der Armen mit den benötigten Nahrungsmitteln versorgt werden.



Liebe Grüsse
Marcus Pohl


31. März 2020 - Verteilung von Nahrungsmitteln

Ich habe übers Wochenende sehr viele Telefonate nach Calcutta geführt und dabei unter anderem versucht, den deutschen Botschafter einzuschalten. Doch leider sind gestern nahezu alle ausländischen Diplomaten mit einer Sondermaschine abgereist.
Wir haben einen Antrag an die Polizei gestellt, damit sie uns bei einer geordneten Nahrungsmittelverteilung hilft. Dies wurde abgelehnt und sie meinten, wir sollen Ihnen die Nahrungsmittel geben; sie würden sie dann verteilen. Eine denkbar schlechte Idee, da sich so korrupte Polizisten selbst bedienen würden.

Es ist so, dass die Menschen zu Lebensmittelgeschäften oder zum Arzt gehen dürfen, allerdings nicht in Gruppen von mehr als zwei Menschen.
Wir haben mithilfe sehr vieler lokaler Freunde vor Ort im Slum ein System ausgearbeitet, das es uns ermöglicht, Nahrungsmittel zu den Armen zu bringen, ohne die Regeln zu verletzen und dabei in dieser für die Armen sehr bedrohlichen Situation kein Grund für Panik oder Gewalt zu sein.

Wir haben in der Schule tonnenweise Reis und Linsen und tausende Eier erhalten und konnten diese verteilen. Das ist für mich das Grösste – die Schule hat mir das schönste Geburtstagsgeschenk gemacht! Die Armen erhalten heute durch diesen ausgefeilten Plan Nahrungsrationen.

Wie Sie auf den Fotos sehen können, funktioniert dieser Plan sehr gut. Vorallem auch durch die Disziplin bei der Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln durch die Armen.









Liebe Grüsse
Marcus Pohl


30.März 2020 - Interview mit Radiomunot

Liebe Freunde der Armen in Calcutta, der St. Josefschule,
Ich habe Radiomunot ein kurzes Telefoninterview zur aktuellen Situation in Indien gegeben:



Liebe Grüsse
Marcus Pohl


25. März 2020 - Ausgangssperre in Indien

Indiens Präsident Modi hat am 25.03.20 eine dreiwöchige Ausgangssperre bis zum 14.4.20 angeordnet. Die Situation ist für die Ärmsten der Armen dramatisch und unvorstellbar schlimm.

Herzliche Grüsse
Marcus Pohl


24. März 2020 - Marcus Pohl kann im April aufgrund der Pandemie nicht nach Calcutta reisen

Liebe Wohltäter der St.Josefschule,

aufgrund der aktuellen Lage bzgl. der Pandemie COVID-19 kann ich zum einen die Menschen in Not im Gesundheitswesen in der Schweiz nicht alleine lassen, da ich hier dringend gebraucht werde und zum Andern ist nun auch in Indien ein Einreiseverbot.

Es ist geplant, dass Marcus Pohl vom 28.9.-16.10.20 nach Indien reist.

Wir alle hoffen sehr, dass sich bis dahin die Lage wieder deutlich beruhigt hat. Durch die Möglichkeit der Transaktion sind alle Mittel für das Schuljahr bis März 2021 in Calcutta. Die Eröffnung der Produktionsstätte und des Kleidergeschäftes verzögert sich infolge der Pandemie.

Die Lage in Indien für die Ärmsten der Armen ist sehr dramatisch. Indiens Ministerpräsident Modi hat in 32 von 36 Bundestaaten eine Ausgangsperre verordnet.

Herzliche Grüsse und lieben Dank für Ihre Treue

Marcus Pohl


Nothilfe im Rahmen der Pandemie für Essen und medizinische Versorgung für die ca. 215 Familien, welche mit der Schule verbunden sind.

Folgende Anweisung ist heute am 24.3.20 an die Bank und an die Schule in Calcutta

Dear President of Manav Vikas Samiti Mr.C.O.Jose,Alam Mistry Lane 11,

I am very happy to inform you, that the swiss foundation Förderverein St. Josefschule transfers on the 2nd of April 2020  55.000 SFR, which is approx.42 Lakh Rupees for the needs for your services for the poor.

This donation is only ment for food and medicine for our poor people who are suffering now so badly from Coronavirus(COVID-19)

Many regards
Marcus Pohl



September 2019 - Flyer mit aktuellen Termine und Veranstaltungen
Klicken Sie hier, um zum Flyer zu gelangen.


September 2019 - HÜT IM GSPRÖCH vom 5. September 2019 mit Marcus Pohl
Anlässlich meines Vortrages «Bildung ist der sicherste und kürzeste Weg aus der Armut» in Schaffhausen, wurde ich vom Schaffhauser Fernsehen für die Sendung HÜT IM GSPRÖCH eingeladen.

Zum Interview


November 2019 - Weihnachtsaktion 2019 von Radio Munot
Wir freuen uns sehr, dass Radio Munot die St. Josef-Schule dieses Jahr mit einer Weihnachtsaktion unterstützen wird.
Klicken Sie hier, um weitere Infos zu erhalten.


September 2019 - Flyer mit aktuellen Termine und Veranstaltungen
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September 2019 - HÜT IM GSPRÖCH vom 5. September 2019 mit Marcus Pohl
Anlässlich meines Vortrages «Bildung ist der sicherste und kürzeste Weg aus der Armut» in Schaffhausen, wurde ich vom Schaffhauser Fernsehen für die Sendung HÜT IM GSPRÖCH eingeladen.

Zum Interview


August 2019 - «Gspröch» beim Schaffhauser Fernsehen
Ich freue mich, anlässlich meines Vortrages «Bildung ist der sicherste und kürzeste Weg aus der Armut» in Schaffhausen vom Schaffhauser Fernsehen zur Sendeung «Hüt im Gspröch» eingeladen worden zu sein.

Das Gespräch über die St. Josef-Schule, meine Beweggünde und persönlichen Highlights der letzten Jahre wird am Donnerstag, 5. September 2019 ausgestrahlt.


August 2019
Marcel Krauss Photography – Emotionen in Bildern.

Mit Freude habe ich immer wieder die Fotografien und interessanten Bildkompositionen von Marcel Krauss verfolgt. Insbesondere seine Landschaftsfotografie strahlt viel Ruhe und Kraft aus.

Das Projekt «Ein Tropfen im Ozean der Armut» ist für Marcel eine Herzensangelegenheit geworden. Er unterstützt mich mittlerweile nebenberuflich in vielen administrativen Tätigkeiten.

Auch mit seiner Fotografie möchte er ein Stück dazu beitragen, den Ärmsten der Armen ein wenig Unterstützung zukommen zu lassen. 10 % seiner jährlichen Einnahmen aus der Fotografie spendet er fortan für die St. Josef Schule in Calcutta.

Lieber Marcel, ich freue mich sehr über dein Engagement!

Kontakt: Marcel Krauss Photography | www.galerie-photography.com

Logo Marcel Krauss Photography

Juli 2019
Am 5. September 2019 um 19.30 Uhr wird Marcus Pohl im Pfarreizentrum St. Maria in Schaffhausen einen Vortrag zur St. Josef-Schule in Kalkutta halten.
Zu diesem Anlass mit anschliessendem Apéro sind alle herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Es wird eine Kollekte zugunsten der Schule aufgenommen.

Weitere Infos finden Sie in diesem Flyer

April 2018 - Kurzbrief Präsident der St.Josefschule in Calcutta
Wir freuen uns, Ihnen auch dieses Jahr einen offiziellen Brief des Präsidenten der NGO in Calcutta zu zeigen. Der ausführliche Jahresbericht mit Bildern wird im November 2018 hier zu finden sein.

Herzliche Grüsse
Marcus Pohl

März 2019
Marcus Pohl erhält für seinen mehr als 20-jährigen ehrenamtlichen Einsatz für die St. Josefschule das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepuplik Deutschland durch den Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier




Hier finden Sie die Verleihungsurkunde.

In den Medien erschienen verschiedene Berichte über die Verleihung:
Artikel aus den Schaffhauser Nachrichten vom 5. Februar 2019
Artikel aus dem Kirchenboten vom April 2019
Artikel aus dem Südkurier vom 21. März 2019

Regio TV Bodensee hat die Verleihung mitverfolgt.
Klicken Sie auf folgendes Bild, um zum Video zu gelangen:




September 2018 - Flyer mit aktuellen Termine und Veranstaltungen
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April 2018 - Kurzbrief Präsident der St.Josefschule in Calcutta
Wir freuen uns, Ihnen auch dieses Jahr einen offiziellen Brief des Präsidenten der NGO in Calcutta zu zeigen. Der ausführliche Jahresbericht mit Bildern wird im November 2018 hier zu finden sein.

Herzliche Grüsse
Marcus Pohl

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Mai 2017 - Kurzbrief Präsident der St.Josefschule in Calcutta
Marcus Pohl freut sich sehr, dass dank aller Wohltäter auch in den letzten Monaten sehr viel Hilfe auf den Weg gebracht werden konnte. Anbei ist ein offizieller Brief des Präsidenten der NGO in Calcutta. Der ausführliche Jahresbericht mit Bildern ist wie immer im November auf der Homepage zu finden.

Ich grüsse und umarme alle Wohltäter im Namen der Kinder der St.Josefschule, aus den Slums und deren Familien von Herzen
Marcus Pohl

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Dezember 2016 - Präsentationsvideo
Klicken Sie auf folgendes Bild, um zum Video zu gelangen:




Oktober 2016 - Flyer - Aktuelle Termine und Veranstaltungen
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September 2016 - flyer - The St. Josef-School in Calcutta presents itself
Click here to see the flyer.


Juni 2016 - Flyer - Die St. Josef-Schule in Calcutta stellt sich vor
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April 2016 - Kurzbrief Präsident der St.Josefschule in Calcutta
Marcus Pohl, welcher am 11.04.16 aus Calcutta zurückkam freut sich sehr, dass dank aller Wohltäter sehr viel Hilfe bis April 2017 auf den Weg gebracht werden kann. Anbei ist ein offizieller Brief des Präsidenten der NGO in Calcutta. Der ausführliche Jahresbericht mit Bildern ist wie immer ab dem 01.11.16 auf der Homepage zu finden.

Ich grüsse und umarme alle Wohltäter im Namen der Kinder der St.Josefschule, aus den Slums und deren Familien von Herzen
Marcus Pohl

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Februar 2016 - Schüler des Humboldt-Gymnasium Konstanz sammelten für
die St. Josefschule

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Dezember 2015 - Preis für Entwicklungszusammenarbeit erhalten
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April 2015 - Kurzbrief Präsident der St.Josefschule in Calcutta
Marcus Pohl, welcher am 19.04.15 aus Calcutta zurückkam freut sich sehr, dass dank aller Wohltäter sehr viel Hilfe bis April 2016 auf den Weg gebracht werden kann. Anbei ist ein offizieller Brief des Präsidenten der NGO in Calcutta. Der ausführliche Jahresbericht mit Bildern ist wie immer ab dem 01.11.15 auf der Homepage zu finden.

Ich grüsse und umarme alle Wohltäter im Namen der Kinder der St.Josefschule, aus den Slums und deren Familien von Herzen
Marcus Pohl

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Januar 2015 - Präsentationsvideo
Klicken Sie auf folgendes Bild, um zum Video zu gelangen:




August 2014 - Freundeskreis der St.Josefschule Calcutta, Konstanz
Am 21.7.14 wurde in Konstanz der Freundeskreis St.Josefschule Calcutta gegründet. Hierbei handelt es sich nicht um eine juristische Person, sondern um einen Kreis von Menschen Guten Willens, die bereit sind, die Schule in Calcutta durch das Initiieren von Veranstaltungen und dem damit verbundenden erwirtschafteten Erlös, finanziell zu unterstützen.
Den Vorsitz hat Walter Stolz, Wallgutstrasse 13,78462 Konstanz, Telefon: 07531/16261.

Marcus Pohl als Mitbegründer der St.Josefschule ist ebenso in diesem Freundeskreis tätig.
Erfreulicherweise hat der Dekan des Konstanzer Münsters die Caritativität der St.Josefschule in Calcutta anerkannt. Somit ist es nun möglich, für alle die es möchten, auch in Deutschland eine Spendenquittung zu erhalten. Die Spende muss zuerst der katholischen Kirchengemeinde in Konstanz überwiesen werden. Anschliessend erhält der Spender eine Quittung durch das Büro der Altstadtpfarreien in Konstanz, welche auch beim Finanzamt geltend gemacht werden kann und dann wird das Geld wieder auf das Schulkonto überwiesen, sodass es auch wieder frei ist für die St.Josefschule in Calcutta. Die Kontoangaben finden sie unter der Ikone Spenden. Achten sie darauf, dass sie auch ihre Adresse vollständig angeben, damit sie die Quittung sicherlich erhalten. Alle, die keine Spendenquittung möchten, können nach wie vor den bisherigen Weg mit der direkten Überweisung auf das Schulkonto verwenden, wie unter der Ikone Spenden bekannt.


November 2013 - Bericht von Angela Zimmermann
Sie war im Juli und August 2013 für 4 Wochen Volontärin in der St.Josef-Schule



Im Juli/August diesen Jahres war ich für knapp vier Wochen in Kalkutta und hauptsächlich in der St.Josefsschule. Mit diesem Bericht möchte ich euch einen kleinen Einblick in meine Erlebnisse und Erfahrungen geben.

An meinem ersten Tag in der Schule wurde ich von allen sehr herzlich empfangen und bekam alles gezeigt. Zuerst besichtigte ich die Nähschule. Hier konnte ich sehen, was die Schülerinnen innerhalb eines Jahres alles lernen zu nähen: sämtliche Kleidungsstücke (von der Unterwäsche, über Hosen, Röcke, Kleider, Hemden bis zu den traditionellen Salawat-Suits), Kissenbezüge, Taschen, Geldbörsen usw. aber auch das Besticken von Tischdecken u.Ä. wird in diesem Jahr gelernt. Nach einem Jahr erhalten sie ein Näh-Diplom. Damit finden viele der jungen Frauen eine Arbeit und es hilft ihnen auch für eine Verheiratung, wenn sie der Familie des künftigen Mannes zeigen können, dass sie nähen können.



Anschliessend ging es drei Stockwerke weiter hinauf zur Schule, denn das ganze Projekt befindet sich in einem Haus. Zuunterst befindet sich die Nähschule mit zwei Klassenzimmern. Ein Stockwerk darüber befindet in der Privatwohnung von Veronicas Sohn Joseph und seiner Frau Pritty. Hier findet immer die Essensausgabe statt und ist auch zugleich der Ort an dem das ganze Essen für die Kinder gekocht wird.
Auch in der Schule wurde ich sehr herzlich empfangen und alle Lehrer und die dazugehörigen Klassen wurden mir vorgestellt. Momentan hat es eine sehr grosse Kindergartenklasse mit 38 Schülern (die deshalb von zwei Lehrern unterrichtet wird) und die Klassen 1 bis 4.
Täglich bekommen alle Schüler und Lehrer ein warmes Mittagessen. Die Schüler versammeln sich dafür erst alle im grossen Raum, sprechen ein kurzes Gebet, waschen sich die Hände, holen ihr Essen und setzen sich in Reihen auf den Boden. Nach dem Mittagessen ruhen sich alle eine halbe Stunde aus und dann geht der Unterricht weiter.
Neben dem Mittagessen bekommen die Schüler zweimal im Jahr auch Kleider von der Nähschule gestellt, sodass alle passende, saubere und gute Kleider haben und gepflegt in die Schule kommen können. Die Lehrer haben neben dem Unterrichten der Schüler noch viele andere Aufgaben. So kommen immer wieder Eltern und haben Fragen und Probleme und brauchen Rat; die Lehrer müssen Eltern und Schülern Hygiene, Ordnung und Sauberkeit beibringen; sie müssen Schüler an Ärzte weiterleiten usw. Ausserdem kommt zweimal pro Woche eine Englischlehrerin und unterrichtet die Lehrer in Englisch, da viele darin noch nicht sicher sind.

Neben der Schule kümmert sich das Projekt auch durch Lebensmittelverteilung um die Armen. Sehr arme Familien bekommen einmal pro Woche eine Portion Reis, Bohnen und Eier. Einmal monatlich auch Kartoffeln und Waschseife. Die Menschen sind alle sehr dankbar für diese Nahrungsrationen. Jede Familie kommt dafür am Dienstagnachmittag in die Schule und holt sich ihre Tüte ab. Schon am Vormittag beginnen drei Frauen damit, die Tüten mit 3 kg Reis, 1 kg Dall und 3 bis 4 Eiern zu befüllen. Jede Familie hat eine Nummer und so hat Veronica und ihre Familie einen genauen Überblick, wer sich die Nahrungsmitteln abgeholt hat und wer nicht kam. Denn wenn jemand nicht kommt fragt Veronica immer bei den Familien nach und kümmert sich um die Familien.



Das Projekt unterstützt auch einzelne Familien, indem sie die Miete der „Wohnung“ übernimmt oder bei Krankheiten ein Teil der Kosten für Medikamente und Arztbesuche trägt. Denn viele der Familien leben unter erbärmlichen Bedingungen. Im Slum stinkt es schrecklich, überall liegt Müll, die Kanalisation ist überirdisch angelegt... Ausserdem ist es sehr schmutzig. Die Familien (ca. 6 bis 8 Menschen) leben oft auf kleinstem Raum zusammen, in einem kleinen Raum (ca. 10qm).
Stellvertrendend für viele Schicksale möchte ich hier das Schicksal von zwei Familien beschreiben:
In einem Hochhaus lebt in einem kleinen Raum, ca 8 qm eine Witwe mit zwei Kindern, sowie ihre Schwester. Der Raum hat kein Tageslicht. Um in diese "Wohnung" zu kommen, muss man durch einen engen Flur, durch ein unfertiges Treppenhaus wieder aus dem Haus raus und zwischen den Häuserwänden des nächsten Hauses weiter laufen. Dort sind Tür an Tür kleine Räume und in jedem wohnt eine Familie. Man muss es sich vorstellen, ein kleiner Raum ist alles. Keine extra Küche (gekocht wird entweder draussen, oder im Raum (dann wird aber alles verräuchert), keine Toilette oder Dusche, kein fliessendes Wasser und bis vor kurzem auch kein Strom. Mithilfe dieses Projektes wurde der Frau nun eine Stromleitung in die „Wohnung“ gelegt und sie hat nun wenigstens eine Lampe und einen Ventilator. Doch oft kann sie das nicht benutzen, da der Strom rationiert werden muss und er ist sehr teuer. Da sie im Erdgeschoss lebt, fliesst Wasser in das Zimmer, wenn es regnet.

Eine weitere Familie, die ich besuchen durfte, lebt in einer der älteren Hütten. Von diesen Hütten gibt es immer weniger, da es für die Grundbesitzer viel lukrativer ist, billig und oft illegal Hochhäuser zu bauen. Darin leben dann viele Familien.
Diese Familie besteht aus 9 Personen, den Eltern mit zwei verheirateten Töchtern, deren Männer und drei Enkel. Die kleinsten sind Zwillinge und gerade 23 Tage alt geworden, als ich zu Besuch war. Sie alle leben auch in einem Raum, der nur ein Bett hat. Geschlafen wird in Etappen und nicht nur im Bett, sondern auch auf dem Boden.


März 2013 - Bericht von C.O.Jose
President A.M.L.Mana Vikas Samity.

Dear Friends,
Our little organization which began its journey from the year 1996. We started functioning with the opening of a Sewing School for the benefit of young and unmarried girls living in slums around us. This is an urban slum close to the centre of Kolkata Metropolis.
In the year 1997, we started educating the slum children who are of school going age but not attending any schools. We started a non-formal education in the evenings after the Sewing classes got over in the day. With acquiring more space (class rooms) we separated evening classes into a Formal Education Centre. More staffs were added. Now, it is a full pledged regular school - coaching children from K.G. to class 4. We are very happy to expand our activities. This year we are able through your contributions to buy some more space in the building. From next school year onwards we are able to have class 5 and one year later we would like to start class 6. Including all Sewing class students our number of students will increase in the next school year to 155 to 160 and one year later 175 to 180 students.
With the active support of friends like you, we are now marching into 18th year of service to the slum people of Howrah. There are about 100 children of the slum people who are currently making use of our literacy programme. After passing out from our school they are readily admitted to other schools, from there they can continue studying upto class-10 or class 12. We still continue to help them by way of paying admission fees and some text books. Also, some other poor children are getting scholarships for continuing their studies. At the moment we are sending 60 children to other schools, at the end of their studies at our primary school. The school books and the school fees for continuing further studies are all covered through contributions from friends like yours.
At the Sewing school, girls after one years training will become proficient in cutting and stitching of all women and children garments. Along with, these girls are also taught in needle works and allied subjects. Altogether, 420 children have been benefitted out of our scheme. This year 46 girls are getting training.
Sick, poor and invalids are also helped to some extend to overcome their difficulties. Especially, we help them to go to the right Doctor and we reimburse them with the Doctor’s fees and medicines. This year we could finance 18 eye-operations. Further, we helped children having TB to get their proper medicines. This medical help was also possible by the kind contributions of people like yours. We are sponsoring 105 families (about 500 very poor people) with food (dry-rations) and medicines. The dry-ration consists of 2 -3 kg Rice, 1/2 kg Dhal and 4 eggs and sometimes a Soap in a week, four times in a month - a great help for them.

Without education, food and medical aid they can never be able to come out of the vicious circle of poverty. We thank you for your continued support to the little activities we do here. May God bless you abundantly for all your sacrifices which you are making for Jesus amongst the poorest of the poor.
Marcus is coordinating` with us in all aspects of this project from abroad. We are always in touch with him to improve our services to the poorest of the poor. He is a helping us a lot through all donations from your side. There are so many families and their children who would not have lived a better life if you would not have come forward. We also thank you for sending Marcus Pohl, since last 17 years, to us. He came here 22 times. All along, he is organizing and coordinating with us and you.

God bless you,
(C.O.Jose)
President.
A.M.L.Mana Vikas Samity.


Dezember 2012 - Bericht von Marcus Pool
Seit Ende November 2012 gibt es einen Förderverein in der Schweiz mit dem Namen Förderverein St. Josefschule Calcutta und Sitz in Schaffhausen. Das Domizil lautet:
Rechtsanwalt lic. jur. Hans Alder, Pestalozzistrasse 2, 8201 Schaffhausen, Schweiz.

Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich erwähnen, dass die Gründung des Fördervereins kein Spendengeld kostete, sondern mehrere liebe Menschen ihre Ressourcen kostenlos für die Ärmsten der Armen zu Verfügung gestellt haben. Dieser Förderverein hat nur den einen Zweck, die Schule in Calcutta finanziell zu unterstützen. Der Verein wurde in der Schweiz als gemeinnützig anerkannt. Dies bedeutet, dass alle, die in der Schweiz leben und dort Steuern zahlen ihre Spende dann auch absetzen können, falls sie es ausdrücklich wünschen. Dies gilt aber nur für die Schweiz und das Schweizer Konto.

Liebe Grüsse
Marcus